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Biomasse

Die Ressource Biomasse verteilt sich auf die Bereiche Wald, Landschaftspflege, Landwirtschaft und organische Abfälle. In der Forstwirtschaft fallen als Energieholz primär Waldrestholz für Hackschnitzel und Scheitholz an, sekundär Sägenebenprodukte, Industrierestholz, Altholz und Pellets. Etwa 60 % des naturbelassenen Holzes wird nicht über den Brennstoffhandel, sondern über direkte Kontakte bezogen. Sie werden hauptsächlich in Hausheizungen und Energieanlagen für Kleinverbraucher genutzt. Kontaminierte Althölzer kommen nur für den Einsatz in industriellen Energieanlagen in Betracht. Holzige Anteile aus der Landschaftspflege und der Abfallwirtschaft sind gut geeignet für die Holzhackschnitzelaufbereitung, dasselbe gilt für Biomasse aus Kurzumtriebsplantagen.

Energieholz

Biomasse wirkt dem Treibhausgas CO2 neutralisierend entgegen. Somit ist Wald eine nachwachsende Ressource beträchtlichen Umfangs bei einer CO2-Reduktion in der Gesamtbilanz. Als wirtschaftliches Energieholzpotenzial wird die Teilmenge des technischen Potenzials bezeichnet, das kostendeckend aufgearbeitet werden kann. Demnach sind beim wirtschaftlichen Potenzial Ernte-, Zwischenlager- und Transportkosten zu berücksichtigen, wohingegen ökologische Vorgaben und Erschließungshindernisse das realisierbare Potenzial bestimmen.

Restbiomasse

Organisches Material aus der Abfallentsorgung, auch Mist und Gülle aus der Landwirtschaft, durchlaufen entweder anaerobe Prozesse (Biogas) oder thermo-chemische Verfahren der Biobrennstoffgewinnung. Freie Potenziale schlummern somit in einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, einer effizienten Verwertung von Abfällen sowie organischem Material aus der Landwirtschaft und dem gezielten Anbau von Energiepflanzen auf stillgelegten Landwirtschafts- bzw. Grünflächen.

  • Untersuchungsschwerpunkte:
  • Erträge und Gewinne aus Biomasse
  • Erzeugungs- und Mobilisierungskosten
  • Standortoptimierungsaspekte für Sammel-, Verarbeitungs- und Verbraucherorte
  • Bereitstellungskonzepte für Erneuerbare Energien (Energie-Mix)
  • Standortoptimierung nach Bedarf als Dispatch-Ausgleich mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
Biomassepotenzial

Mobilisierung und Konzeptstudien für Biomassepotenziale