Zur effizienten Ausschöpfung des Potenzials an vorhandenen Dächern in Innerortsbereichen ist eine standortbezogene Berechnung erforderlich. Mit einem von Smart Geomatics entwickelten Verfahren lässt sich anhand verschiedener Geobasisdaten bestimmen, welche Gebäude zur Nutzung von Solarenergie geeignet sind.
Die Analyse beinhaltet den Neigungswinkel, die Ausrichtung und die nutzbare Dachfläche eines Gebäudes als Basiswerte. Abschattungseffekte, die infolge umliegender Gebäude, Hügel oder Berge entstehen, fließen als Kennzahl in die jährliche Ertragsberechnung mit ein. Diese geht von einem Optimalwert aus und wird entsprechend den oben genannten Werten beeinflusst. Angaben wie Investitionsvolumen, voraussichtlicher Stromertrag oder jährliche CO2–Einsparung werden ebenfalls ermittelt.
Die Solar-Potenzial-Analyse ist gerade in der jetzigen wirtschaftlichen Situation ein Konjunkturprogramm für die reale Wirtschaft in den analysierten Regionen. Banken, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Planungsbüros profitieren letztlich davon. Immobilienbesitzer haben gute Chancen, Umweltaspekte mit einer attraktiven Rendite zu verbinden.