Jens Kück (Verbandsdirektor a.D.) legte ein umfassendes Konzept zur Gewinnung regenerativen Energien vor, die alle fünf Sparten umfasste: Biomasse/Biogas, Geothermie, Photovoltaik, Wasserkraft und Windkraft.
In Baden-Württemberg sei man die erste Region, die ein festgeschnürtes Paket aller regenerativen Energien aufweisen kann. "Millionen an Investitionen für die Wirtschaft, Arbeitsplätze für die Region und Minderung des CO2-Ausstoßes sind die anvisierten Ziele", so Bürgermeister Heinz Hornberger.
Die Ergebnisse aus der Solar Potenzial Analyse sind im „Teilregionalplan - Erneuerbare Energien“ verankert. Insgesamt wurden in 72 Gemeinden ca. 210.000 Gebäude untersucht. In der Region werden über 600.000 Menschen erreicht. Die Verbandsversammlung hat sich frühzeitig dafür ausgesprochen, dass die Region eine Selbstverpflichtung bezüglich einer CO2-Reduktion von ca. 10% um jährlich 300.000 t (Referenzjahr 1997) bis zum Jahr 2010 erfüllt. Ziel soll es daher sein, die für die Region Nordschwarzwald in Frage kommenden Potenziale an regenerativen Energien zu erheben und entsprechende Standorte für die Energieerzeugung / - nutzung räumlich konkret auszuweisen.
| Einwohner | 597.812 |
|---|---|
| Untersuchte Dächer | 210.000 |
| Geeignete Dachfläche | 13,8 Mio. m² |
| Einspeisepotenzial | 1.200 GWh |
| Mögliche CO2-Ersparnis | 650.000 t |